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Bogobit Gleisspannungsprüfer H0 Zweileitergleis

Foto bogobit Gleisspannungsprüfer Zweileiter

Mit dem bogobit Gleisspannungsprüfer prüfen Sie schnell und einfach, ob am Gleis eine Spannung anliegt. Der Gleisspannungsprüfer ist ideal geeignet zum Test von Gleisanschlüssen, Trennstellen und bogobit Bremsmodulen. Er ist ein praktisches Hilfsmittel beim Aufbau von Modellbahnanlagen und zum Aufspüren von Fehlern bei Betriebsstörungen. Bei anliegender Spannung und je nach Art der Spannung leuchten die LEDs auf der Leiterplatte.

Bedeutung der LEDs

Die beiden weißen LEDs leuchten immer gemeinsam. Ebenso leuchten die beiden roten LEDs immer gemeinsam. Weiße und rote LEDs zeigen Gleichspannung an.

Die grüne LED leuchtet nur, wenn ein Wechselspannungsanteil anliegt. Bei Wechselspannung oder gleichgerichteter Wechselspannung (50 Hz) leuchtet die grüne LED nur schwach, bei Digitalspannung (Frequenzanteile im kHz-Bereich) leuchtet die grüne LED hell.

Den Gleisspannungsprüfer auf beiden Schienen des Gleises aufsetzen. Leuchtende LEDs zeigen nun an, ob Spannung am Gleis anliegt.

Merkhilfe: Die Farben der LEDs entsprechen der Stirnbeleuchtung bei analog fahrenden Loks. Die LED-Anzeigen haben folgende Bedeutung:

AnzeigeBedeutung
alle LEDs aus; Alle LEDs aus: Es liegt keine Spannung an. Oder der Gleisspannungsprüfer ist nicht richtig aufgesetzt.
alle LEDs ein Alle LEDs ein: Es liegt Spannung wechselnder Polarität an. Dies ist der Fall bei Digitalbetrieb. Dabei kann je nach Digitalzentrale und Digitalformat ein charakteristisches rhythmisches oder unregelmäßiges Flackern auftreten.
LEDs rot   Nur rote LEDs: Es liegt eine konstante negative Gleichspannung an.

Bei konventionell betriebenen Anlagen fährt eine Lok entgegen der Abstahlrichtung der roten LEDs (anschaulich: Sie sehen das Schlusslicht der Lok). An der Außenkante des Gleisspannungsprüfers ist neben der roten LED ein "+" aufgedruckt. Diese Schiene ist positiv.

Im Digitalbetrieb ist dieser Zustand typisch für ein Bremsmodul im Zustand Bremsen, sofern das Bremsmodul nach dem Prinzip "Bremsen bei Gleichspannung" funktioniert. Damit ist eine einfache Prüfung möglich, ob der am Bremsmodul angeschlossene Bremsabschnitt richtig versorgt wird. Eine Lok mit Fahrtrichtung gleich der roten Abstrahlrichtung sollte im Bremsabschnitt bremsen. Die Lok fährt auf ein Signal zu.

LEDs rot + grün Rote und grüne LEDs: Es liegt eine pulsierende negative Gleichspannung an.

Dieser Zustand ist typisch bei konventionell gesteuerten Gleichstrom-Anlagen. Bei einem Bremsmodul im Bremsabschnitt zeigt dies ein fehlerhaftes Bremsmodul an.

LEDs weiss Nur weiße LEDs: Es liegt eine konstante positive Gleichspannung an.

Bei konventionell betriebenen Anlagen fährt eine Lok in Abstahlrichtung der weißen LEDs (anschaulich: Sie sehen das Stirnlicht der Lok). An der Außenkante des Gleisspannungsprüfers ist neben der weißen LED ein "–" aufgedruckt. Diese Schiene ist negativ.

Im Digitalbetrieb ist dieser Zustand typisch für ein Bremsmodul im Zustand Bremsen, sofern das Bremsmodul nach dem Prinzip "Bremsen bei Gleichspannung" funktioniert. Damit ist eine einfache Prüfung möglich, ob der am Bremsmodul angeschlossene Bremsabschnitt richtig versorgt wird. Eine Lok mit Fahrtrichtung gleich der weißen Abstrahlrichtung bedeutet Fahrtrichtung von hinten am Signal vorbei.

LEDs weiss + grün Weiße und grüne LEDs: Es liegt eine pulsierende positive Gleichspannung an.

Dieser Zustand ist typisch bei konventionell gesteuerten Gleichstrom-Anlagen. Bei einem Bremsmodul im Bremsabschnitt zeigt dies ein fehlerhaftes Bremsmodul an.

Verwendung als Entkuppler

Gleisspannungsprüfer als Entkuppler

Der Gleisspannungsprüfer kann bei H0 auch als Entkuppler verwendet werden. Führen Sie den Gleisspannungsprüfer soweit unter die Kupplung, bis die durchgezogene Linie auf dem Gleisspannungsprüfer über der Schiene ist. Dann ist die gestrichelte Linie in der Mitte zwischen den Schienen.

Technische Daten

Maße: 68 × 30 × 5 mm

Betriebsspannung bei digital gesteuerten Modellbahnanlagen:

Als Betriebsspannung zulässig ist die Spannung vom Gleisausgang einer digitalen Zentraleinheit, die von einem Transformator mit max. 18 V Wechselspannung oder von einem Netzteil mit max. 25 V Gleichspannung gespeist wird.

Betriebsspannung bei konventionell analog gesteuerten Modellbahnanlagen:

Als Betriebsspannung zulässig ist die Spannung vom Gleisausgang eines Trafos oder Steuergeräts bis max. 18 V Wechselspannung oder bis max. 25 V Gleichspannung. Überspannungsimpulse (z. B. bei Märklin H0 zur Fahrtrichtungsumkehr) sind zulässig bis max. 26 V Wechselspannung oder bis max. 37 V Gleichspannung, solange diese kurzzeitig für nicht mehr als 2 s anliegen.